Vielfalt und Inklusion: LSBTIQ* mit Beeinträchtigungen

Fachtag am 17.10.2022 in Bremen

„Vielfalt und Inklusion: LSBTIQ* mit Beeinträchtigungen“, so lautet der Titel eines Fachtags, der am 17. Oktober von 09:00 Uhr bis 15:30 Uhr im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft, Am Markt 20 in Bremen, und online über Microsoft Teams stattfindet und auf die der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen, Arne Frankenstein, hinweist.

Link zu weiteren Infos und zur Anmeldung

Queeres Leben mit Behinderung – Du bist gefragt!

Wir suchen Dich! Für ein Gespräch über das Leben als queere Person mit Behinderung oder Beeinträchtigung

Im Projekt „NRW LSBTIQ* inklusiv – Starke Strukturen, Sichtbares Leben“ suchen wir aktuell nach Interviewpartner*innen. Es geht darum, queere Menschen mit Behinderung sichtbar zu machen. Gesucht werden also Menschen, die schwul, lesbisch, bi, trans*, inter*, asexuell/aromantisch oder queer sind und mit Behinderung(en) oder Beeinträchtigung(en) leben.

Wir suchen Menschen, die mit ihrer Geschichte sichtbar werden möchten. Dabei geht es um Fragen wie: Wo findest du Gemeinschaft? Wie lebst du Partnerschaft(en) und wo fühlst du dich zugehörig? Aber auch: wo erlebst du Diskriminierungen und Barrieren?

Durchgeführt werden die Interviews von Annabell Fugmann, die sich und das Projekt im Folgenden kurz vorstellt:

„Im Auftrag des Queeren Netzwerks NRW und in Kooperation mit queerhandicap möchte ich Gespräche und Interviews führen. Es geht darum, dass wir Menschen aus dem Bereich LSBTIAQ* mit Behinderung sichtbar machen. Wir wollen auf die Lebenssituationen und Bedarfe in der Öffentlichkeit aufmerksam machen. Wenn wir etwas bewirken wollen, müssen wir zeigen, dass es an vielen Stellen noch Verbesserungsbedarf gibt. Dafür führe ich Gespräche, um eure Geschichten weiterzuerzählen. Wir wollen bestimmte Situationen wiedergeben und sie kurz auf Flyern oder für die sozialen Medien verwenden. Das passiert immer in Absprache mit den Gesprächspartner*innen und geht soweit, wie sie es wollen.

 

Ich bin ausgebildete Journalistin, 38 Jahre alt, habe drei Kinder und bereits viele Geschichten mit sozialpolitischem Hintergrund erzählen dürfen. Mich interessieren die Menschen, die dahinterstecken und ich meine, ein gutes Gefühl für die Situation zu haben.“

Bei Interesse freuen wir uns über eine kurze E-Mail an .

01.07.22: Viele.Gemeinsam.Stark. | Queerer Talk und Kultur

Menschen mit und ohne Handicap versammelt hinter Kampagnenbanner 2022

Viele. Gemeinsam. Stark. | Queerer Talk und Kultur

Ein Abend im Rahmen des ColognePride 2022

Version 2, Stand: 24.06.2022 |Angaben ergänzt und zum Teil korrigiert!

 

Wann?

01. Juli 2022 | 19:00 Uhr bis 21:30 Uhr

Wo?

FORUM Volkshochschule im Museum am Neumarkt,
Cäcilienstraße 29 – 33, 50667 Köln, Altstadt-Süd

Herzliche Einladung zu einem besonderen Abend mit Talk, musikalischen Beiträgen und einer Bilderausstellung von und mit queeren Menschen mit Behinderung und Beeinträchtigung.

Schirmherr ist Sven Lehmann, MdB, erster Queerbeauftragter der Bundesregierung. Moderation: Erwin Aljukic (Schauspieler, Vorstand Sommerblut Kulturfestival).

Kein Platz für Vorurteile, Abbau von Berührungsängsten!

Es wird zwei Talkrunden geben rund um die Themen „Queer und Behindert“ sowie Intersektionalität. Auf dem Podium finden sich Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Kultur und Queeraktivis*innen.

Zu den Talkgästen im Einzelnen:

  • Kübra Selic
  • Susanne Bonnemann
  • Mirja Tomse
  • Gale Peters
  • Tugay Sarac
  • Sven Lehmann
  • Bilal Kir
  • Angela Hermann

Als Künstler*innen auf der Bühne mit dabei:

  • Graf Fidi (Rap)
  • Majo Velvo (Chansons)
  • Axel Tillmann & Anders Mason (Piano)
  • Marion Hermann (Poetry)

„Viele.Gemeinsam.Stark. | Queerer Talk und Kultur“ ist eine Veranstaltung von RAR – Richtig am Rand und queerhandicap e.V. in Kooperation mit der Volkshochschule Köln, dem Sommerblut Kulturbüro und dem Klust e.V.

IDAHOBITA 2022: Weg mit den Barrieren in den Köpfen!

Kampagnenmotiv: Weg mit den Barrieren in den Köpfen!

IDAHOBITA 2022

Weg mit den Barrieren in den Köpfen!

Am 17. Mai ist Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*- ,Trans*-, und Asexuellenfeindlichkeit – der IDAHOBITA (auch IDAHOT, IDAHOBIT). Der Aktionstag erinnert an das Datum, an dem die Weltgesundheitsorganisation beschloss, Homosexualität nicht mehr als Krankheit zu werten. Das war 1990, vor 32 Jahren. Aber auch heute ist die Idee, queere Identität sei eine Krankheit, noch weit verbreitet. Queere Menschen fordern am IDAHOBITA darum:

Reißt die Barrieren in euren Köpfen ein –
kämpft mit uns gegen Queerfeindlichkeit und Diskriminierung!

Das Queere Netzwerk NRW stellt zum IDAHOBITA 2022 queere Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt. Denn:

„Unsichtbarkeit, Intoleranz und Bevormundung werden oft noch verstärkt, wenn Menschen nicht „nur“ queer sind, sondern zu einer anderen ausgegrenzten Gruppe gehören. (…) Menschen mit Behinderung wird oft abgesprochen, überhaupt eine Sexualität oder ein Geschlecht zu haben – von queerer Identität ganz zu schweigen.“

Wie kann ich mitmachen?

  • Mach Deine Umgebung bunt!
  • Werde online sichtbar!
  • Hilf beim Barriereabbau!
  • Schenke Barriereabbau!

Ideen, Infos und Downloads unter: https://queeres-netzwerk.nrw/idahobita-2022/

Das Queere Netzwerk NRW sammelt anlässlich des Aktionstages in diesem Jahr Spenden für Maßnahmen, die besonders queeren Menschen mit Behinderung und Beeinträchtigung zu Gute kommen. Sowohl deren Selbstorganisation als auch Initiativen für mehr Barriereabbau sollen unterstützt werden.

Die Hälfte der im Rahmen der Aktion gesammelten Spenden gehen daher an queerhandicap e.V., die Hälfte in Maßnahmen des Queeren Netzwerks NRW.

Auch alle Infos zu dieser Spendenaktion finden sich unter dem oben genannten Link.

Egal, wie du dabei bist: Das Queere Netzwerk NRW und queerhandicap sagen:
DANKE

 

CSD ist für Alte da!

Die Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren e.V. (BISS) hat einen Praxis-Leitfaden unter dem Titel „CSD für Alte!“ herausgegeben.

In diesem bemängeln sie zurecht, dass ältere LSBITQ* oft nicht an CSDs oder anderen Demonstrationen, Festen oder Versammlungen teilnehmen können.

Zitat: “ An älteren Menschen ziehen die Demonstrationen und Paraden aber regelmäßig vorbei. Die Menschenmengen, die Hitze, fehlende Sitzgelegenheiten und Plätze im Schatten oder freie Zugänge zu den Toiletten ohne Wartezeiten gehören zu den offensichtlicheren Barrieren, die eine stärkere Beteiligung älterer LSBTI … verhindern.“

BISS fordert, dass ältere Menschen an den Planungsprozessen beteiligt werden sollen. Außerdem finden sie es hilfreich, wenn ältere LSBTIQ* auch in den Werbematerialien sichtbar wären.

Alle diese Anmerkungen und Forderungen treffen natürlich auch auf LSBTIQ* mit Behinderung und anderen Beeinträchtigungen zu.  Das wird auch erfreulicherweise in dem Logo zu der Kampagne deutlich. Dort sind auch Menschen mit Behinderung dargestellt.

Hier findet ihr weitere Informationen zu der Kampagne https://schwuleundalter.de/csd-ist-fuer-alte-da/

Oder ladet euch die Broschüre direkt herunter https://schwuleundalter.de/download

/praxisleitfaden-csd-ist-fuer-alte-da/