01.07.22: Viele.Gemeinsam.Stark. | Queerer Talk und Kultur

Menschen mit und ohne Handicap versammelt hinter Kampagnenbanner 2022

Viele. Gemeinsam. Stark. | Queerer Talk und Kultur

Ein Abend im Rahmen des ColognePride 2022

Version 2, Stand: 24.06.2022 |Angaben ergänzt und zum Teil korrigiert!

 

Wann?

01. Juli 2022 | 19:00 Uhr bis 21:30 Uhr (korrigierte Zeitangaben!)

Wo?

FORUM Volkshochschule im Museum am Neumarkt,
Cäcilienstraße 29 – 33, 50667 Köln, Altstadt-Süd

Herzliche Einladung zu einem besonderen Abend mit Talk, musikalischen Beiträgen und einer Bilderausstellung von und mit queeren Menschen mit Behinderung und Beeinträchtigung.

Schirmherr ist Sven Lehmann, MdB, erster Queerbeauftragter der Bundesregierung. Moderation: Erwin Aljukic (Schauspieler, Vorstand Sommerblut Kulturfestival).

Kein Platz für Vorurteile, Abbau von Berührungsängsten!

Es wird zwei Talkrunden geben rund um die Themen „Queer und Behindert“ sowie Intersektionalität. Auf dem Podium finden sich Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Kultur und Queeraktivis*innen.

Zu den Talkgästen im Einzelnen:

  • Kübra Selic
  • Susanne Bonnemann
  • Mirja Tomse
  • Gale Peters
  • Tugay Sarac
  • Sven Lehmann
  • Bilal Kir
  • Angela Hermann

Als Künstler*innen auf der Bühne mit dabei:

  • Graf Fidi (Rap)
  • Majo Velvo (Chansons)
  • Axel Tillmann & Anders Mason (Piano)
  • Marion Hermann (Poetry)

„Viele.Gemeinsam.Stark. | Queerer Talk und Kultur“ ist eine Veranstaltung von RAR – Richtig am Rand und queerhandicap e.V. in Kooperation mit der Volkshochschule Köln, dem Sommerblut Kulturbüro und dem Klust e.V.

 

Tickets gibt es direkt hier:
https://tickets.queerhandicap.org

 

 

IDAHOBITA 2022: Weg mit den Barrieren in den Köpfen!

Kampagnenmotiv: Weg mit den Barrieren in den Köpfen!

IDAHOBITA 2022

Weg mit den Barrieren in den Köpfen!

Am 17. Mai ist Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*- ,Trans*-, und Asexuellenfeindlichkeit – der IDAHOBITA (auch IDAHOT, IDAHOBIT). Der Aktionstag erinnert an das Datum, an dem die Weltgesundheitsorganisation beschloss, Homosexualität nicht mehr als Krankheit zu werten. Das war 1990, vor 32 Jahren. Aber auch heute ist die Idee, queere Identität sei eine Krankheit, noch weit verbreitet. Queere Menschen fordern am IDAHOBITA darum:

Reißt die Barrieren in euren Köpfen ein –
kämpft mit uns gegen Queerfeindlichkeit und Diskriminierung!

Das Queere Netzwerk NRW stellt zum IDAHOBITA 2022 queere Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt. Denn:

„Unsichtbarkeit, Intoleranz und Bevormundung werden oft noch verstärkt, wenn Menschen nicht „nur“ queer sind, sondern zu einer anderen ausgegrenzten Gruppe gehören. (…) Menschen mit Behinderung wird oft abgesprochen, überhaupt eine Sexualität oder ein Geschlecht zu haben – von queerer Identität ganz zu schweigen.“

Wie kann ich mitmachen?

  • Mach Deine Umgebung bunt!
  • Werde online sichtbar!
  • Hilf beim Barriereabbau!
  • Schenke Barriereabbau!

Ideen, Infos und Downloads unter: https://queeres-netzwerk.nrw/idahobita-2022/

Das Queere Netzwerk NRW sammelt anlässlich des Aktionstages in diesem Jahr Spenden für Maßnahmen, die besonders queeren Menschen mit Behinderung und Beeinträchtigung zu Gute kommen. Sowohl deren Selbstorganisation als auch Initiativen für mehr Barriereabbau sollen unterstützt werden.

Die Hälfte der im Rahmen der Aktion gesammelten Spenden gehen daher an queerhandicap e.V., die Hälfte in Maßnahmen des Queeren Netzwerks NRW.

Auch alle Infos zu dieser Spendenaktion finden sich unter dem oben genannten Link.

Egal, wie du dabei bist: Das Queere Netzwerk NRW und queerhandicap sagen:
DANKE

 

05.04.22: Online-Talk zu Queer und Behindert

Werbebanner 100% Mensch Talk - Folge 34

100% Mensch Talk. Folge 34. Queer und Behindert

Das Projekt 100 % Mensch lädt ein:

Liebes Netzwerk!

5. April 2022 | 18 – 20 Uhr auf Facebook und Youtube

WE ARE BACK! Der 100% MENSCH Talk geht in eine neue Runde!

In der 34. Folge unseres Talks sprechen wir mit Ulla Kenntner und Peter Hölscher vom Verein queerhandicap über „queer und behindert“ – also über Intersektionalität. Intersektionalität bedeutet, dass Menschen viele verschiedene Eigenschaften haben und diese in Wechselwirkung andere Diskriminierungserfahrungen produzieren als die einzelnen Eigenschaften für sich genommen.

Ulla ist trans*. Und Ulla sitzt im Rollstuhl. Trans* zu sein, ist eine Eigenschaft. Eine Behinderung eine andere. Peter ist schwul und sitzt ebenfalls im Rollstuhl. Was passiert, wenn mehrere Eigenschaften zusammenkommen? Wie lebt es sich als Mensch mit einer Behinderung in der queeren Community – wie als queerer Mensch in einer Gesellschaft, die Menschen mit Behinderung noch immer ausgrenzt?

Wie inklusive ist unsere Community? Und wie barrierefrei? Sind diese Barrieren nur in den Treffpunkten oder auch in den Köpfen? Was sind die richtigen Worte? Wie immer gibt es viel zu erfahren! Wir freuen uns auf eure Fragen!

ACHTUNG neue Sendezeit! Um 18.00 Uhr auf Facebook und YouTube!

https://www.youtube.com/c/100promensch
https://www.facebook.com/100ProzentMensch/

Frauen-liebende Freiraum-Gruppe digital ab 09.03.22

Logo Freiraum digital

Erste Frauen-liebende Frauen Freiraum-Gruppe digital am 09.03.2022

Der „Freiraum: Sexualität + ICH“ (kurz: Freiraum-Gruppe ) lädt zu einer Frauen-liebenden Freiraum-Gruppe ein. Die Freiraum-Gruppe findet online und in leichter Sprache statt.

Die Frauen-liebende Freiraum-Gruppe ist ein offenes Angebot für Frauen mit Lernschwierigkeiten und/oder Mehrfachbehinderungen, um mit anderen Menschen über Liebe, Partnerschaft und Sexualität ins Gespräch zu kommen.

Die Lebensbereiche Sexualität, Liebe, Partnerschaft und Familie stellen zentrale Themen im Leben eines jeden Menschen dar, die unabhängig von seiner Wohnform und/oder seiner individuellen physischen oder kognitiven Ausgangslage bedeutsam sind. Für Menschen mit Behinderungen ist ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung oftmals mit Herausforderungen verbunden.

Vor diesem Hintergrund bietet die Humboldt-Universität Berlin in Kooperation mit RuT e.V. eine Frauen-liebende Freiraum-Gruppen an. Die Freiraum-Gruppe richtet sich an Frauen-liebende Frauen mit Lernschwierigkeiten und/oder Mehrfachbehinderungen in Wohnangeboten der Eingliederungshilfe und dient als Austausch- und Begegnungsplattform (siehe Flyer im Anhang).

Digitale Freiraum-Gruppe

Die Frauen-liebende Freiraum-Gruppe lädt zur ersten Freiraum-Gruppe für Frauen-liebende Frauen mit Lernschwierigkeiten und/oder Mehrfachbehinderungen ein.

Datum: 09.03.2022

Zeit: 16:00 bis ca. 17:30 Uhr per Video im Zoom

 

Anmeldung zur digitalen Freiraum-Gruppe

Bitte melden Sie sich für die Frauen-liebend Freiraum-Gruppe an unter:

E-Mail:

Sie erhalten dann den Link zur Videokonferenz per E-Mail.

Info + Kontakt:
Tel. 030 20 93 66 79 9

Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre E-Mail-Adresse zum Zweck der Kontaktaufnahme von der Humboldt-Universität gespeichert wird.

Informationen zum Projekt zum Herunterladen unter:

Einladung_frauenliebende Freiraum-Gruppe digital (PDF-Datei)

Flyer_einfache Sprache_RuT_digital (PDF-Datei)

Suche Frauenliebende Teilnehmerinnen_digital_Freiraum (PDF-Datei)

 

Weitere Informationen unter:
https://hu.berlin/rewiks-freiraum

NRW LSBTIQ* inklusiv: Honorarkraft gesucht!

Honorarkraft gesucht!

Für die Durchführung von

Lebenswelt-Interviews mit Queers mit Behinderung und Beeinträchtigung

(Februar / März 2022)

Im Projekt „NRW LSBTIQ* Inklusiv – Starke Strukturen, Sichtbares Leben“ sind leitfadengestützte Interviews geplant mit Lesben und Schwulen, Bisexuellen, trans* und inter* Personen, asexuellen und queeren Menschen, die eine Behinderung oder Beeinträchtigung haben. Es geht darum, ihren Erfahrungen Gehör zu verschaffen und ihre Lebenswirklichkeiten sichtbar zu machen.

Für die Durchführung der Interviews in dem Projekt wird nun eine Honorarkraft gesucht.

Bewerbungsfrist bis zum 16. März 2022. Durchführungszeitraum der Erhebung: bis Juni 2022.

Rückfragen zur Bewerbung werden gerne beantwortet unter . Es wird gebeten, von postalischen Bewerbungen abzusehen.

Mehr dazu im PDF (Download PDF).

 

Fachtag „LSBTIQ* und Inklusion in Schleswig-Holstein“

Logo des Fachtags "LSBTIQ* und Inklusion in SH"

Fachtag am 29.11.2021 in Rendsburg

Eine Initiative im Norden lädt ein zum Fachtag „LSBTIQ* und Inklusion in Schleswig-Holstein“ am 29.11.2021 in Rendsburg.

Mit diesem Fachtag werden LSBTIQ* mit Behinderungen gezielt in den Fokus genommen. Deren Anliegen und Bedürfnisse sind in der Öffentlichkeit in Schleswig-Holstein bislang kaum thematisiert worden.

Der Fachtag „LSBTIQ* und Inklusion in Schleswig-Holstein“ will die Fachöffentlichkeit, Communities und Politik für die Belange von Menschen mit Behinderungen und LSBTIQ* sensibilisieren.

Angesprochen sind Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen, LSBTIQ*, Engagierte in diesen Themenfeldern, Fachkräfte sowie Menschen aus Politik, Verwaltung und Interessierte.

Neben Vorträgen zu selbstbestimmter Sexualität von Menschen mit Behinderungen, gibt es fünf Workshops und eine abschließende Podiumsdiskussion mit Politiker*innen aus Schleswig-Holstein.

Peter Hölscher von queerhandicap e.V. zeigt in einem der Workshops Ergebnisse einer NRW-Studie zu Lebenslagen von LSBTIQ* mit Behinderungen auf. Er lädt gemeinsam mit weiteren Aktiven des Vereins dazu ein,  über neue Ansätze für Politik, Praxis und Engagement ins Gespräch zu kommen.

Der Fachtag ist eine Kooperation der HAKI e.V. in Kiel, der Geschäftsstelle Echte Vielfalt und des ZSL Nord e.V.

Datum:
Montag, 29. November 2021,
10:00 bis 16:00 Uhr

Ort:
Hohes Arsenal
Arsenalstr. 2
24768 Rendsburg

Der Tagungsort ist barrierefrei.
All Gender welcome.

Die Veranstaltung ist kostenlos.
Es gelten die 3-G-Regeln.

Programmflyer und Anmeldekarte unter:
www.zsl-nord.de

Anmeldefrist: 24.11.2021

Für Fragen stehen zur Verfügung:

Daniel Lembke-Peters
Geschäftsstelle Echte Vielfalt
Tel. 0431 170 99

Janine Kolbing
ZSL Nord e.V.
Tl. 0174 24 21 61 8

Rückfragen per E-Mail an:

 

 

Protest gegen Gesetzentwurf

Lasst Pflegebedürftigen ihr Zuhause! Stoppt das Intensivpflegestärkungsgesetz

Viele Menschen mit hohem Assistenz- und Pflegebedarf fühlen sich gut aufgehoben und versorgt in der eigenen Wohnung. Sie nutzen – wie alle Menschen – ihre Freiheit, selbst zu wählen, wie und wo sie ihr Leben führen wollen.

Gerade für LSBTIQ* mit Behinderung ist diese Wahlfreiheit von essentieller Bedeutung. Für manche mit hoher Pflegebedürftigkeit bieten erst die eigenen vier Wände den notwendigen Schutzraum für das Entdecken, Zulassen, Entwickeln und Ausleben eines eigenen Lebensentwurfs, der mehr oder weniger abweicht von dem, was im Elternhaus oder vom übrigen sozialen Umfeld vorgelebt wird.

Ein geplantes Gesetz gefährdert die angesprochene Wahlfreiheit. Der Name des Gesetzes: „Intensivpflege- und Rehabilitations-Stärkungs-Gesetz“ – kurz #IPReG . Intensivpflege zu Hause könnte zum Auslaufmodell und Intensivpflege im Heim zum Regelfall werden.

Raul Krauthausen schreibt dazu:

„Menschen, die mit Beatmung leben und deshalb in ihrem Alltag Intensivpflege benötigen, zittern derzeit neben Corona auch noch vor Jens Spahns neuem Gesetz: #IPReG (Intensivpflege- und Rehabilitationsgesetz). Danach wird es mit einem Federstrich des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen möglich gemacht, diese Menschen in ein Heim abzuschieben. Menschen, die bislang völlig normal am Leben teilhaben, Jobs haben, Familien haben und Freunde. Nur eben mit Beatmung.(…) Das Gesetz wird gerade im Eiltempo durchgepeitscht, während die Betroffenen als Risikopatienten nichtmal demonstrieren können.“

Betroffene und Betroffenenverbände wehren sich bereits seit elf Monaten gegen das Gesetz. Eine Petition will sie jetzt dabei unterstützen (Link zur Petition siehe unten).

Via Facebook ist darüberhinaus eine „Verhüllungsaktion“ angelaufen. Raul Krauthausen dazu:

„Aufmerksamkeit ist im Moment dank Corona noch weniger zu erhalten als sonst. Deshalb – helft den Betroffenen: Zeigt durch eigene Fotos, wie es aussieht, wenn die Gesellschaft auf Einzelne verzichtet und sie aus dem Straßenbild und aus ihrer Mitte, aus dem normalen Leben eliminiert!“

Laura Mench, Bloggerin von „Projekt Leben“ und Initiatorin der Fotoaktion, bittet die interessierte Öffentlichkeit mit Nachdruck um Unterstützung und informiert über eine weitere Initiative in Kalenderwoche 27 /2020:

„Wir planen für nächste Woche eine Protestaktion vor dem Brandenburger Tor in Berlin, bei der wir die Fotos, die ihr uns per E-Mail an sendet, ausstellen möchten. Deshalb noch einmal der dringliche Aufruf, wer seine Fotos noch nicht an unsere E-Mail gesendet hat, macht das bitte, je mehr Fotos wir haben, je größer wird die Ausstellung und die Aufklärungsaktion, die es drumherum geben wird. … Noch einmal der Hinweis, bitte schreibt mir kurz in die E-Mail, dass ihr mit der Verwendung der Fotos für die Aktion gegen den Gesetzentwurf GKV-Ipreg einverstanden seid. Wenn ein Fotograf genannt werden soll oder möchte, könnt ihr dies sehr gerne tun. … Also, Betroffener, Angehöriger oder einfach nur solidarisch, schickt mir eure Fotos und steht bald in Papierform vor dem Brandenburger Tor.“

Dieser externe Link führt zur Online-Petition.

Nachfolgende Hash-Tags führen bei Facebook zu weiteren Beiträgen zum Thema:

Bitte vormerken: AUF ZU NEUEN UFERN

queerhandicap e.V. lädt zu Fachtag und Forum

queerhandicap e.V. lädt am Freitag, 20.11.2020 zu einem Fachtag in die Jugendherberge Düsseldorf. Das Motto lautet: „AUF ZU NEUEN UFERN – Inklusion ohne Barrieren“.

queerhandicap e.V. lädt darüber hinaus unter gleichem Motto an gleichem Ort vom 19.-22.11.2020 zum Forum queerhandicap 2020.

Der Fachtag wird also – wenn er in analoger Form stattfinden kann – eingebettet sein in das Forum. Mit beiden Formaten geht queerhandicap e.V. in den Trialog. Drei Adressatenkreise werden angesprochen:

  • LSBTIQ* mit Behinderung
  • Akteure in der Lebenswelt von LSBTIQ*
  • Akteure in der Lebenswelt von von Menschen mit Behinderung

queerhandicap e.V. wird den Fachtag am 20.11.2020 in Zusammenarbeit mit BIE Queer e.V. gestalten. Die weiteren Forumstagen bieten sich zur Vertiefung an. Angehörige aller drei Adressatenkreise des Trialogs sind daher zur Teilnahme auch an einem Teil der Forumstage oder auch aller Forumstage in Gänze herzlich willkommen.

Genauere Infos zu Anmeldung und Teilnahme folgen noch. Bitte die Daten schon mal vormerken und im Kalender freihalten – SAVE THE DATE!

LSBTIQ* mit Behinderung wollen vor allem die Vernetzung voranbringen. Wer bei Fachtag und Forum nicht fehlen darf ergibt sich aus einer vorläufigen Liste mit Wunschkandidaten.

Themen des Fachtags sollen sein:

  • Bedarfe und Vorstellungen von LSBTIQ* mit Behinderung bezüglich Leben und Teilhabe
  • Bestandsaufnahme existierender Angebote von und für LSBTIQ* mit Behinderung
  • Entwickeln von Visionen und Strategien für ein offenes und selbstbewusstes Leben und mehr Miteinander

Der Fachtag verfolgt darüber hinaus nachfolgende Ziele:

  • Sichtbarkeit von LSBTIQ* mit Behinderung in ihren individuellen Lebenswelten erhöhen
  • Bekanntheitsgrad von queerhandicap in den genannten Adressatengruppen erhöhen
  • Implementierung einer Vernetzungsstruktur für die Belange von LSBTIQ* mit Behinderung
  • Öffnung vorhandener Strukturen in allen Lebenswelten von LSBTIQ* mit Behinderung im Hinblick auf Teilhabe und Inklusion

Sollte der Fachtag coronabedingt nicht in analoger Form durchführbar sein, ist eine Umstellung auf eine digitale Alternative kurzfristig möglich und bereits vorbereitet.

BIE Queer e.V. wird beim Fachtag Ergebnisse einer Befragung von LSBTIQ* mit Behinderung der Öffentlichkeit vorstellen. Mögliche Folgerungen daraus können gemeinsam mit allen Beteiligten erörtert werden.

Eine Dokumentation des Fachtags soll Chancen und Herausforderungen der Teilhabepolitik für LSBTIQ* herausstellen.

queerhandicap e.V. und BIE Queer e.V. sind über ein gemeinsames Projekt miteinander verbunden. Trägerin des Projekts ist die LAG Lesben in NRW e.V. Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (= MKFFI NRW). Der Name des Projekts lautet „NRW LSBTIQ* inklusiv“.

Die Befragung von BIE Queer e.V. endet am 20. Juli 2020. queerhandicap e.V. startete einen Aufruf zur Beteiligung.

Weitere Informationen über das genannte Projekt hier bei uns unter: NRW LSBTIQ* inklusiv

Nochmals der Hinweis: Genauere Infos zu Anmeldung und Teilnahme folgen noch. Bitte die Daten schon mal vormerken und im Kalender freihalten – SAVE THE DATE!

NRW will´s wissen!

queerhandicap macht Mut: LSBTIQ* inklusiv NRW

Das Land NRW unterstützt eine Befragung von LSBTIQ* mit Behinderung durch BIE Queer e.V. in Bielefeld. Das Land unterstützt queerhandicap e.V. beim Empowerment der Betroffenen. queerhandicap stärkt ihnen den Rücken und ruft auf zur Beteiligung an der Befragung.

Die quantitative Befragung hat das Ziel, die Erfahrungen, Bedarfe und Wünsche von LSBTIQ* mit Behinderung, chronischen Erkrankungen, psychischen und sonstigen Beeinträchtigungen landesweit zu ermitteln.

Die Befragung startete am 20.02.2020 mit der Auftaktveranstaltung „Wo drückt der Schuh?“ in der Neuen Schmiede in Bielefeld. In Bielefeld liegt der regionale Schwerpunkt der Erhebung. LSBTIQ* mit Behinderung, die nicht in Bielefeld leben, können sich seit dem 20.02.2020 ebenfalls beteiligen – per Online-Befragung.

queerhandicap e.V. lädt nun alle LSBTIQ* mit Behinderung und chronischen Erkrankungen ein:

Teile Dein Wissen – jede Stimmt zählt!

Der Zeitraum der Online-Befragung endet mit dem 20.07.2020.

Bie Queer e.V. und queerhandicap e.V. wollen aber noch mehr. Hol Dir jetzt weitere Infos zur Befragung und zu unserem gemeinsamen Projekt.

Quelle: Bie Queer e.V., Mai 2020

Queerpolitisch in Bremen

queerhandicap e.V. im queerpolitischen Beirat der Bremischen Bürgerschaft

Der queerpolitische Beirat der Bremischen Bürgerschaft ist im Februar 2020 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Politik und Verwaltung treffen hier jetzt regelmäßig auf Akteure aus dem LSBTIQ*-Bereich. Gemeinsam werden queerpolitische Belange in den Blick genommen.

queerhandicap e.V. hat einen eigenen Sitz in diesem Gremium. Weitere hier vertretene Organisationen aus dem LSBTIQ*-Spektrum sind:

  • Rat&Tat-Zentrum für queeres Leben e. V.
  • Trans-Recht e. V.
  • Verein Intersexuelle Menschen e. V.
  • CSD Bremen e. V.
  • Lesben- und Schwulenverband Niedersachsen-Bremen e. V.
  • belladonna e. V.
  • Queeraspora

Bereits im September 2019 beschloss die Bremische Bürgerschaft die Einberufung eins Queerpolitischen Beirats. Der Beirat soll die weitere Umsetzung des Landesaktionsplans gegen Homo-, Trans- und Interphobie begleiten und der Bürgerschaft regelmäßig berichten.

Reiner Neumann, der seit 1995 im Vorstand des Rat&Tat-Zentrums aktiv ist, hebt die Bedeutung des wieder regelmäßig stattfindenden CSD in Bremen hervor. Der Vorstand von queerhandicap e.V. hat beim CSD Bremen 2019 an der Seite von Norbert Eiben, queerhandicap-Urgestein aus Bremerhaven, Flagge gezeigt für LSBT mit Behinderung.

Die taz vom 10.09.2019 zitiert Reiner Neumann mit den Worten: „Queerpolitik ist ein Querschnittsthema und soll in alle Lebensbereiche Eingang finden“

Norbert Eiben leistet in dieser Hinsicht einen wichtigen Beitrag. Er hat sich einen Namen gemacht als Vertreter von „queerhandicap waterkant“. Er ist für queerhandicap e.V. Ansprechperson für LSBTIQ* mit Behinderung in Bremen und umzu. Als Delegierter des Vereins im queerpolitischen Beirat der Bremischen Bürgerschaft gibt er LSBTIQ* mit Behinderung ein ganz eigenes Profil.

Robert Dadanski, Vertreter des CSD Bremen e.V. im Queerpolitischen Beirat, schildert hier seine persönliche Sicht auf den Stand der Dinge: https://robert.dadanski.de/beginn-konstitution-queerpolitischer-beirat/

Quelle: Norbert, März 2020