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Made Pride Köln 24. Mai 2021

Vierzehn Mitglieder von queerhandicap und der Kölner Regionalgruppe RAR-Richtig am Rand nahmen am Pfingstmontag an der Mad-Pride-Parade in Köln teil. Dies war gleichzeitig der Abschluss des inklusiven Sommerblut-Kulturfestivals.

Die Mad-Pride-Paraden wurden 1993 von der Bewegung der Psychiatrieerfahrenen in Toronto initiiert. Mittlerweile ist sie zur Demonstration des Stolzes von Menschen mit Behinderungen und anderen Außenseitern geworden.  2007 fand in Brüssel die erste europäische Mad-Pride-Parade statt. In Deutschland war 2013 die Premiere in Berlin. Seit 2015 wird sie auch in Köln durchgeführt.

Mit vielen verschiedenen Flaggen zeigten wir uns mit guter Laune

queeres Zentrum in Düsseldorf – queerhandicap in Planung mit einbezogen

Die „Initiative Queeres Zentrum für Düsseldorf“ arbeitet sehr aktiv an der Verwirklichung dieses wichtigen Vorhabens.

Sie vernetzen sich mit vielen Gruppen, Vereinen, Organisationen und Einzelpersonen in Düsseldorf. Ideen für zukünftige Veranstaltungen und für die Nutzung der (noch gesuchten) Räumlichkeiten stehen momentan im Mittelpunkt der Aktivitäten. Für die Planung der Räumlichkeiten wurde auch queerhandicap um eine Expertise in Hinblick auf Barrierefreiheit und Bedarfe gefragt. Wir freuen uns sehr, dass wir schon im Vorfeld mit einbezogen werden und unsere Bedarfe berücksichtigt werden (sollen).

Es wird auch Zeit, dass die Landeshauptstadt endlich wieder ein queeres Zentrum bekommt.

 

 

CSD Düsseldorf im Oktober

Es tut sich endlich wieder etwas im Lande.

Falls es die Pandemie zulässt, findet der  CSD In Düsseldorf vom  15. – 17. Oktober 2021 statt.

Natürlich wieder mit einem Straßenfest, einer Demo, einem Gottesdienst und einer Party.

Wir sind mal optimistisch, dass bis dahin die Impfungen ihre Wirkungen gezeigt haben.

Und natürlich halten wir uns an die an diesem Wochenende geltenden Verhaltensregeln.

Reserviert euch schon mal den Termin und baut Vorfreude auf.

Nähere Infos findet ihr hier:

https://www.csd-d.de/de/

IDAHOBIT 2021 in Düsseldorf

Anlässlich des IDAHOBIT bei der Sternfahrt der LSBTIQ + Community in
Düsseldorf. Die Aufnahme ist vor dem historischen Rathaus in Düsseldorf
entstanden. Eine kooperative Gruppe 
von RAR und queerhandicap e.V. nahmen unter Einhaltung der Corona-Auflagen an der
Demonstration teil. 
Auf der Kundgebung sprachen der Vorstand des CSD Düsseldorf
e.V. und der OB der Stadt Düsseldorf - Dr. Keller. 
Deutlicher Tenor: 
Kein Platz für Diskriminierung, Rassismus, Ausgrenzung und Gewalt. 
Etwa 250 Teilnehmende folgten den Reden. Peter Hölscher 
(Vorstandsmitglied queerhandicap e.V. Und Queeres Netzwerk NRW e.V.)

IDAHOBIT Düsseldorf

Fahrrad-Demo am Sonntag 16. Mai 2021

Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT – 17.5) findet einen Tag vorher eine Fahrrad-Demo in Düsseldorf statt.

Start ist am 16. Mai um 16.00 Uhr am Johannes-Rau-Platz.

Die Fahrradfahrer und Fahrzeuge mit Übertragungsanlagen fahren eine andere
Strecke als die restlichen Teilnehmenden.

Ziel ist – je nach Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer – der Burgplatz
– oder der Marktplatz vor dem Rathaus, wo die Regenbogenfahne gehisst sein wird.

OB Stephan Keller will bei der Fahrrad-Demo mitradeln.

Bitte achtet auf die Maskenpflicht und auf die Abstände.

 

Neuer Vorstand bei queerhandicap e.V.

Am 17.04.2021 fand die ordentliche Mitgliederversammlung von queerhandicap e.V. statt.

Durch die „Corona-Ausnahmegenehmigung für Vereine“, konnte diese per Videokonferenzsystem Zoom durchgeführt werden.

Freundlicherweise stelle uns das Queere Netzwerk NRW e.V. seine Büroräume als „Zoom-Zentrale“ zur Verfügung. Den Support für Zoom übernahm freundlicherweise Rebecca Knecht vom Queeren Netzwerk NRW e.V.

Neben den Berichten über die Kasse, die letztjährigen Tätigkeiten und den Zukunftsplänen  von queerhandicap  e.V., standen auch Neuwahlen für den Vorstand auf der Tagesordnung.

Einstimmig wurden folgende Personen in den Vorstand gewählt:

Bisherige Vorstandsmitglieder: Nicolas Bellm, Cindy Dillmann, Peter Hölscher

Neue Vorstandsmitglieder: Ulla Kenntner, Dirk Kluwig, Jens Uwe Lidy, Tara Starke

Wir wünschen dem neuen Team viel Spaß und Erfolg bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit.

Ein umfassender Bericht über die Mitgliederversammlung kommt in Kürze.

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Beachtet auch bitte unsere anderen Infokanäle

http://www.facebook.de/queerhandicap

https://www.instagram.com/queer_handicap/

 

CSD ist für Alte da!

Die Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren e.V. (BISS) hat einen Praxis-Leitfaden unter dem Titel „CSD für Alte!“ herausgegeben.

In diesem bemängeln sie zurecht, dass ältere LSBITQ* oft nicht an CSDs oder anderen Demonstrationen, Festen oder Versammlungen teilnehmen können.

Zitat: “ An älteren Menschen ziehen die Demonstrationen und Paraden aber regelmäßig vorbei. Die Menschenmengen, die Hitze, fehlende Sitzgelegenheiten und Plätze im Schatten oder freie Zugänge zu den Toiletten ohne Wartezeiten gehören zu den offensichtlicheren Barrieren, die eine stärkere Beteiligung älterer LSBTI … verhindern.“

BISS fordert, dass ältere Menschen an den Planungsprozessen beteiligt werden sollen. Außerdem finden sie es hilfreich, wenn ältere LSBTIQ* auch in den Werbematerialien sichtbar wären.

Alle diese Anmerkungen und Forderungen treffen natürlich auch auf LSBTIQ* mit Behinderung und anderen Beeinträchtigungen zu.  Das wird auch erfreulicherweise in dem Logo zu der Kampagne deutlich. Dort sind auch Menschen mit Behinderung dargestellt.

Hier findet ihr weitere Informationen zu der Kampagne https://schwuleundalter.de/csd-ist-fuer-alte-da/

Oder ladet euch die Broschüre direkt herunter https://schwuleundalter.de/download

/praxisleitfaden-csd-ist-fuer-alte-da/

 

 

Abbau von Diskriminierung – Deine Stimme ist gefragt

Digitale Workshops
28. April & 05. Mai 2021 / 17-20 Uhr

Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und queere Menschen (LSBTIQ*) mit Beeinträchtigungen werden oft diskriminiert. In der Studie NRW LSBTIQ* inklusiv gaben 87 % der Befragten an, dass sie bereits diskriminiert wurden (z. B. wegen ihrer Behinderung). Maßnahmen zum Abbau von Diskriminierung sind dringend notwendig.

Wir laden zu zwei digitalen Workshops ein:

  • LSBTIQ* mit Beeinträchtigungen
  • Vertreter*innen der Behindertenhilfe und der Behindertenselbstorganisationen
  • Vertreter*innen der queeren Szenen
  • und alle, die sich für das Thema interessieren

Gemeinsam wollen wir Maßnahmen entwickeln, die Diskriminierung abbauen und die Selbstbestimmung und die soziale Teilhabe von LSBTIQ* mit Beeinträchtigung fördern. Wir wollen uns mit den vielfältigen Formen der Ungleichbehandlung auseinandersetzen. Auch die Vernetzung der unterschiedlichen Akteur*innen möchten wir fördern.

Anmeldung

Online: für 28.04.2021  https://www.lsbtiq-inklusiv.nrw/anmeldungen-workshopabend-28-04-2021.html

Online für 05.05.2021   https://www.lsbtiq-inklusiv.nrw/anmeldungen-workshopabend-05-05-2021.html

Telefonisch:                     Sandra Hufendiek fon 0521 – 51 20 18

Anmeldeschluss:            16. April 2021

Workshopinhalte:          https://www.lsbtiq-inklusiv.nrw/files/lsbtiq/pdf/einladung-vielfalt-inklusiv.pdf

 

Web-Seminar zur Intersektionalität

Queere Menschen mit Behinderung – Online-Seminar am 04.03.2021

Laut der Ankündigung zu einem Online-Seminar am 04.03.2021 geht es beim Thema „Intersektionalität“ meist nur um Benachteiligung.
Also: Behinderung + sexuelle Identität = Diskriminierung!
Siehst Du das auch so?

Gerne machen wir hier auf das Seminar aufmerksam, teilen aber nicht unbedingt alle Aussagen in der Ankündigung. Erst recht ein Grund, daran teilzunehmen und sich einzubringen.

Gäste

  • Michael Gerr, Sprecher Bundesarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik
  • Chris Kiermeier, Blogger*in & Aktivist*in

Wann

4. März 2021 von 18:00 — 19:30 Uhr

Via Zoom

Die oben angesprochene Ankündigung findest Du unter:
https://www.tessa-ganserer.de/webinar-intersektionale-perspektiven/

Anmeldung bis 04. März 2021 unter: tessa.ganserer@gruene-fraktion-bayern.de

Mit Schriftdolmetscher*in.

Talk zu queer und behindert

100% MENSCH Talk „queer und behindert“ am 02.03.2021

Ulla ist trans*. Und Ulla sitzt im Rollstuhl. Trans* zu sein, ist eine Eigenschaft. Eine Behinderung eine andere. Was passiert, wenn beide Eigenschaften zusammenkommen? Der 100% MENSCH Talk über „queer und behindert“ stellt diese Frage Ulla Kenntner.

Weitere Fragen könnten sein: Wie lebt es sich als Mensch mit einer Behinderung in der queeren Community – wie als queerer Mensch in einer Gesellschaft, die Menschen mit Behinderung noch immer ausgrenzt? Wie inklusive ist unsere Community? Und wie barrierefrei? Sind diese Barrieren nur in den Treffpunkten oder auch in den Köpfen? Was sind die richtigen Worte?

Die 18. Folge des 100% MENSCH Talks findet online statt. Du kannst dabei sein und selbst Fragen stellen!
Gastgeber sind die beiden Initiativen „100% MENSCH“ und „ENOUGH is ENOUGH – OPEN YOUR MOUTH“.

Wann?
Dienstag, 02.03.2021, 20:30 – 21:30 Uhr

Wo?
Facebook unter https://www.facebook.com/100ProzentMensch/ und YouTube unter https://www.youtube.com/channel/UC4AqygMTvqKsXRe-pE04cAQ