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CSD ist für Alte da!

Die Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren e.V. (BISS) hat einen Praxis-Leitfaden unter dem Titel „CSD für Alte!“ herausgegeben.

In diesem bemängeln sie zurecht, dass ältere LSBITQ* oft nicht an CSDs oder anderen Demonstrationen, Festen oder Versammlungen teilnehmen können.

Zitat: “ An älteren Menschen ziehen die Demonstrationen und Paraden aber regelmäßig vorbei. Die Menschenmengen, die Hitze, fehlende Sitzgelegenheiten und Plätze im Schatten oder freie Zugänge zu den Toiletten ohne Wartezeiten gehören zu den offensichtlicheren Barrieren, die eine stärkere Beteiligung älterer LSBTI … verhindern.“

BISS fordert, dass ältere Menschen an den Planungsprozessen beteiligt werden sollen. Außerdem finden sie es hilfreich, wenn ältere LSBTIQ* auch in den Werbematerialien sichtbar wären.

Alle diese Anmerkungen und Forderungen treffen natürlich auch auf LSBTIQ* mit Behinderung und anderen Beeinträchtigungen zu.  Das wird auch erfreulicherweise in dem Logo zu der Kampagne deutlich. Dort sind auch Menschen mit Behinderung dargestellt.

Hier findet ihr weitere Informationen zu der Kampagne https://schwuleundalter.de/csd-ist-fuer-alte-da/

Oder ladet euch die Broschüre direkt herunter https://schwuleundalter.de/download

/praxisleitfaden-csd-ist-fuer-alte-da/

 

 

Abbau von Diskriminierung – Deine Stimme ist gefragt

Digitale Workshops
28. April & 05. Mai 2021 / 17-20 Uhr

Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und queere Menschen (LSBTIQ*) mit Beeinträchtigungen werden oft diskriminiert. In der Studie NRW LSBTIQ* inklusiv gaben 87 % der Befragten an, dass sie bereits diskriminiert wurden (z. B. wegen ihrer Behinderung). Maßnahmen zum Abbau von Diskriminierung sind dringend notwendig.

Wir laden zu zwei digitalen Workshops ein:

  • LSBTIQ* mit Beeinträchtigungen
  • Vertreter*innen der Behindertenhilfe und der Behindertenselbstorganisationen
  • Vertreter*innen der queeren Szenen
  • und alle, die sich für das Thema interessieren

Gemeinsam wollen wir Maßnahmen entwickeln, die Diskriminierung abbauen und die Selbstbestimmung und die soziale Teilhabe von LSBTIQ* mit Beeinträchtigung fördern. Wir wollen uns mit den vielfältigen Formen der Ungleichbehandlung auseinandersetzen. Auch die Vernetzung der unterschiedlichen Akteur*innen möchten wir fördern.

Anmeldung

Online: für 28.04.2021  https://www.lsbtiq-inklusiv.nrw/anmeldungen-workshopabend-28-04-2021.html

Online für 05.05.2021   https://www.lsbtiq-inklusiv.nrw/anmeldungen-workshopabend-05-05-2021.html

Telefonisch:                     Sandra Hufendiek fon 0521 – 51 20 18

Anmeldeschluss:            16. April 2021

Workshopinhalte:          https://www.lsbtiq-inklusiv.nrw/files/lsbtiq/pdf/einladung-vielfalt-inklusiv.pdf

 

Web-Seminar zur Intersektionalität

Queere Menschen mit Behinderung – Online-Seminar am 04.03.2021

Laut der Ankündigung zu einem Online-Seminar am 04.03.2021 geht es beim Thema „Intersektionalität“ meist nur um Benachteiligung.
Also: Behinderung + sexuelle Identität = Diskriminierung!
Siehst Du das auch so?

Gerne machen wir hier auf das Seminar aufmerksam, teilen aber nicht unbedingt alle Aussagen in der Ankündigung. Erst recht ein Grund, daran teilzunehmen und sich einzubringen.

Gäste

  • Michael Gerr, Sprecher Bundesarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik
  • Chris Kiermeier, Blogger*in & Aktivist*in

Wann

4. März 2021 von 18:00 — 19:30 Uhr

Via Zoom

Die oben angesprochene Ankündigung findest Du unter:
https://www.tessa-ganserer.de/webinar-intersektionale-perspektiven/

Anmeldung bis 04. März 2021 unter: tessa.ganserer@gruene-fraktion-bayern.de

Mit Schriftdolmetscher*in.

Talk zu queer und behindert

100% MENSCH Talk „queer und behindert“ am 02.03.2021

Ulla ist trans*. Und Ulla sitzt im Rollstuhl. Trans* zu sein, ist eine Eigenschaft. Eine Behinderung eine andere. Was passiert, wenn beide Eigenschaften zusammenkommen? Der 100% MENSCH Talk über „queer und behindert“ stellt diese Frage Ulla Kenntner.

Weitere Fragen könnten sein: Wie lebt es sich als Mensch mit einer Behinderung in der queeren Community – wie als queerer Mensch in einer Gesellschaft, die Menschen mit Behinderung noch immer ausgrenzt? Wie inklusive ist unsere Community? Und wie barrierefrei? Sind diese Barrieren nur in den Treffpunkten oder auch in den Köpfen? Was sind die richtigen Worte?

Die 18. Folge des 100% MENSCH Talks findet online statt. Du kannst dabei sein und selbst Fragen stellen!
Gastgeber sind die beiden Initiativen „100% MENSCH“ und „ENOUGH is ENOUGH – OPEN YOUR MOUTH“.

Wann?
Dienstag, 02.03.2021, 20:30 – 21:30 Uhr

Wo?
Facebook unter https://www.facebook.com/100ProzentMensch/ und YouTube unter https://www.youtube.com/channel/UC4AqygMTvqKsXRe-pE04cAQ

Menschenkette zum CSD Münster

Die Münsteraner Gruppe Ich liebe wen ich will für LSBTIQ mit Behinderung nimmt am Samstag 29.8. an der Menschenkette zum CSD Münster teil.
Anmeldungen bei Sebastian Blaume unter blaume@aidshilfe.org.
Treffen ist um 14 Uhr an der Aidshilfe.

Pride Demo in Bonn am 1.8.

Am Samstag 1.8. findet von 11:00 bis 13:30 die Pride Demo als Demonstration für die Rechte von LSBTI statt.
Start ist um 11:00 an der Aidshilfe Obere Wilhelmstraße 29 Nähe Bahnhof Beuel.
Die Demo zieht zum Münsterplatz in der Innenstadt, wo eine Abschlusskundgebung stattfindet.
RAR-Richtig am Rand und Queerhandicap e. .V. nehmen an der Demo Teil und sind auch mit einem Redebeitrag vertreten.

CSD-Gottesdienst und Tombola für queerhandicap

Logo Projektgemeinde Frankfurt

Am Samstag 18.07.2020 um 18:00 findet in der Gethsemanekirche in der Eckenheimer Landstraße 90 in Frankfurt ein CSD-Gottesdienst statt, bei dem es auch eine Tombola zugunsten des Vereins Queerhandicap e. V. geben wird.

Nachtrag 20.07.2020: Veranstalter des Gottesdienstes war die Projektgemeinde Frankfurt. Aktive aus Verein und Vorstand von queerhandicap e.V. waren vor Ort. Es war ein besonderes Ereignis für alle Beteiligten. Die Tombola erbrachte einen beachtlichen Betrag, der nun der Arbeit von queerhandicap zu Gute kommt.

Verein und Vorstand von queerhandicap e.V. sagen Danke!

Protest gegen Gesetzentwurf

Lasst Pflegebedürftigen ihr Zuhause! Stoppt das Intensivpflegestärkungsgesetz

Viele Menschen mit hohem Assistenz- und Pflegebedarf fühlen sich gut aufgehoben und versorgt in der eigenen Wohnung. Sie nutzen – wie alle Menschen – ihre Freiheit, selbst zu wählen, wie und wo sie ihr Leben führen wollen.

Gerade für LSBTIQ* mit Behinderung ist diese Wahlfreiheit von essentieller Bedeutung. Für manche mit hoher Pflegebedürftigkeit bieten erst die eigenen vier Wände den notwendigen Schutzraum für das Entdecken, Zulassen, Entwickeln und Ausleben eines eigenen Lebensentwurfs, der mehr oder weniger abweicht von dem, was im Elternhaus oder vom übrigen sozialen Umfeld vorgelebt wird.

Ein geplantes Gesetz gefährdert die angesprochene Wahlfreiheit. Der Name des Gesetzes: „Intensivpflege- und Rehabilitations-Stärkungs-Gesetz“ – kurz #IPReG . Intensivpflege zu Hause könnte zum Auslaufmodell und Intensivpflege im Heim zum Regelfall werden.

Raul Krauthausen schreibt dazu:

„Menschen, die mit Beatmung leben und deshalb in ihrem Alltag Intensivpflege benötigen, zittern derzeit neben Corona auch noch vor Jens Spahns neuem Gesetz: #IPReG (Intensivpflege- und Rehabilitationsgesetz). Danach wird es mit einem Federstrich des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen möglich gemacht, diese Menschen in ein Heim abzuschieben. Menschen, die bislang völlig normal am Leben teilhaben, Jobs haben, Familien haben und Freunde. Nur eben mit Beatmung.(…) Das Gesetz wird gerade im Eiltempo durchgepeitscht, während die Betroffenen als Risikopatienten nichtmal demonstrieren können.“

Betroffene und Betroffenenverbände wehren sich bereits seit elf Monaten gegen das Gesetz. Eine Petition will sie jetzt dabei unterstützen (Link zur Petition siehe unten).

Via Facebook ist darüberhinaus eine „Verhüllungsaktion“ angelaufen. Raul Krauthausen dazu:

„Aufmerksamkeit ist im Moment dank Corona noch weniger zu erhalten als sonst. Deshalb – helft den Betroffenen: Zeigt durch eigene Fotos, wie es aussieht, wenn die Gesellschaft auf Einzelne verzichtet und sie aus dem Straßenbild und aus ihrer Mitte, aus dem normalen Leben eliminiert!“

Laura Mench, Bloggerin von „Projekt Leben“ und Initiatorin der Fotoaktion, bittet die interessierte Öffentlichkeit mit Nachdruck um Unterstützung und informiert über eine weitere Initiative in Kalenderwoche 27 /2020:

„Wir planen für nächste Woche eine Protestaktion vor dem Brandenburger Tor in Berlin, bei der wir die Fotos, die ihr uns per E-Mail an Noipreg.protest@gmail.com sendet, ausstellen möchten. Deshalb noch einmal der dringliche Aufruf, wer seine Fotos noch nicht an unsere E-Mail gesendet hat, macht das bitte, je mehr Fotos wir haben, je größer wird die Ausstellung und die Aufklärungsaktion, die es drumherum geben wird. … Noch einmal der Hinweis, bitte schreibt mir kurz in die E-Mail, dass ihr mit der Verwendung der Fotos für die Aktion gegen den Gesetzentwurf GKV-Ipreg einverstanden seid. Wenn ein Fotograf genannt werden soll oder möchte, könnt ihr dies sehr gerne tun. … Also, Betroffener, Angehöriger oder einfach nur solidarisch, schickt mir eure Fotos und steht bald in Papierform vor dem Brandenburger Tor.“

Dieser externe Link führt zur Online-Petition.

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